Biographie

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Meine Hobbys und Freizeitbeschäftigung


Wie ich nun so lebe, wollt Ihr noch von mir wissen? Meine Hobbys erhalten mir meinen Geist und meine Seele.

Im  Sommer, früh, wenn meine Frau noch schläft, dann gehe ich oft in den Wald, steige hinauf in den Kohlbusch und suche Schwammerln, auch Pilze genannt. Die ich selbst nicht verarbeiten kann, ich verschenke sie an die Mitrentner im Ort und ich glaube, die freuen sich mächtig darüber. Ein bisschen prahlen will ich auch dabei, denn die schönsten meiner gefundenen Pilze, die lege ich ganz oben auf den Korb und die Leute, die an mir vorüber gehen, sie machen Stielaugen und das erfreut wiederum mich.  

   

Eine ganz besonders große Leidenschaft ist meine Liebe zur Literatur.

Das Schreiben von Geschichten sowie die Dichterei, es gehört zu meinem Leben, wie das Atmen. Es ist ein Teil von mir selbst geworden. Doch das könnt Ihr speziell nachlesen in einer dafür besonderen Rubrik.

   * zur Literatur

Ja und dann habe ich ja noch meine umfangreiche Mineraliensammlung, die ich zum Teil selbst zusammengesucht habe. Viele gute Stücken habe ich mir eingetauscht und gekauft und aufhören möchte ich noch lange nicht mit diesem wunderbaren Hobby. Ebenso sammle ich Fossilien. Es ist immer wieder interessant, wie vor Millionen von Jahren die Pflanzen und Tiere entstanden sind und wie sie aussahen.

  * zur Mineraliensammlung

Eine kleine Bernsteinsammlung vor allem bestehend aus Kopal, das ist der so genannte Frühbernstein – kaum eine Millionen Jahre alt – nenne ich auch mein Eigen. Die darin befindlichen Inklusen faszinieren mich immer wieder. Der alte durchwachsene Bernstein hat schon mindestens vierzig Millionen Jahre hinter sich gebracht.


Ein bisschen Hausmusik

Um mein nicht ganz leichtes Dasein besser gestalten zu können - denn die Pflege und Umsorgung für meine liebe Frau, rund um die Uhr, kostet sehr viel körperliche und seelische Kraft - habe ich mir meine alte Leidenschaft wieder zu Eigen gemacht. Nämlich ein bisschen Hausmusik!
Als meine Frau vor mehreren Jahren ihre Sprache verlor - sie ist nicht mehr fähig, auch nur noch ein einziges Wort zu sprechen - hatte ich meine Musikinstrumente einen meiner Neffen geschenkt. Ich wollte nicht mehr und hatte all meinen Lebensmut verloren. Man braucht sehr viel Kraft, um diese Schicksalsschläge aushalten und überwinden zu können. Nun habe ich mir wieder ein Keyboard und ein Akkordeon zugelegt. Auch eine gute Mundharmonika liegt immer für mich bereit. Fast jeden Tag setze ich mich zu meiner lieben Frau und spiele ihr etwas vor. Ich glaube meine Musik dringt tief in ihre Seele hinein und so werden wir beide froh und heiter dabei. Außerdem habe ich mir einen zwar kleinen , aber völlig neuen Freundeskreis aufgebaut. Wenn man sich in solch einem Dilemma, wie ich befindet, dann stellt man fest, wie wertvoll gute und echte Freunde sein können. Meine alten, ehemaligen Freunde haben sich von uns abgewendet. Sie sind wohl mit der Krankheit meiner Frau nicht fertig geworden.
Wenn man keine Freunde besitzt, vereinsamt man ... Ohne meinen neuen Freundeskreis hätte ich mich nie und nimmer zurückgefunden, aus meinem depressiven, tiefen Loch der Verlorenheit.
 

 

 © 2003 by Franz Lorber • info@franz-lorber.de

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